PowerLine Empfehlungen für Erstbezug

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    • PowerLine Empfehlungen für Erstbezug

      Servus,

      im nächsten Monat steht ein Umzug an. Wir beziehen eine EX Kinderetage in einem ehemaligen Einfamilienhaus. Dort sind überall Netzwerkdosen vorhanden, die aber ins LAN der Vermieter gehören.

      Für unseren eingenen Anschluss würde ich gerne auf eine gemischte PowerLine / WLan Lösung umsteigen.

      Bevor ich jetzt mit Versuch und Irrtum den Elektromarkt reich machen, stell eich hier lieber die Frage:

      Was könnt Ihr empfehlen?
      Wovon würdet Ihr auf jeden Fall abraten?

      Gruß
      Keili
      Geld ist nicht alles im Leben. "You don't have to get rich QUICK!" (Alex Esuku, CEO Delta Media Nigeria)
      Es sind nur Zahlen mit mehr oder weniger NULLEN. Was sind schon NULLEN? So gut wie NIX
    • Hallo,

      bedingungslos empfehlen kann ich die Sachen von AVM.
      Eine FritzBox 7590 mit mehreren AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750E verrichten bei mir ihr Werk. Da ich auch das 5 gHz-WLAN nutze, habe ich top WLAN-Geschwindigkeiten.

      Vorteil der 1750e ist, dass sie via Kabel am Router oder Switch stecken können und von da aus das WLAN weiterverteilen oder eben umgekehrt das empfangene WLAN als Kabellösung wieder ausgeben. Das wäre dann eine Konfigurationsfrage, was man lieber möchte.

      Es gibt auch Power-LAN von AVM, nutze ich aber nicht, da nicht notwendig.
      Mit meiner Variante habe ich überall zumindest die 100 mbit Internetzugang und lokal meist spürbar darüber. 90m² Wohnung in dem 1. Stock ist das Zentrum der Macht und dann nutze ich noch die Kellerwohnung mit, dort schwächelte vorher das WLAN schon etwas, jetzt ist um das Haus herum mein WLAN gut zu empfangen und im Haus bis hin zum Dachgeschoss top WLAN.

      Baujahr des Hauses 1896, Keller + 4 Etagen (Paterre, 1.-3. Stock; 3. St. = Dachgeschoss), Wanddicken um die 60cm, Deckendicken knappe 50cm, nichttragende Wände sind knapp 20cm dick hier und da sind auch Trockenbauwände mit Metallständerwerk.


      Wenn Du keine FritzBox hast (oder haben willst), gehen auch andere Repeater gut, da müsste ich meinen Schwager mal fragen, was er in den 3 anderen Wohnungen einsetzt. Er hat nämlich den Speedport von der Telekom und recht beliebige Repeater in Gebrauch.


      Gruß Max
    • Ich benutze devolo für meine 4 Geräte, die außerhalb vom Büro stehen. Die Software develo Cockpit ist einfach und simpel.
      dLAN 1000 und 1200 mit einem oder zwei Ethernetanschlüsse ohne WLAN (mit elektrischer Steckdose). Natürlich gibt es die auch mit WLAN.
      WIFI (Speedport) benutze ich nur für Smartphone und Tablet.

      devolo.de/dlan-powerline-adapter/
      Gruß
      Wolfgang

      "...DON'T SINK!....PULL UP!....PULL UP!..."
    • Für die Verbindung zum Dachstudio nutze ich eine Set von AVM.
      FRITZ! Powerline 1000E besteht aus zwei Geräten und war innerhalb von 2 Minuten einsatzbereit.
      Allerdings sind solche Dinge für mich nur ein Notbehelf bzw. eine Krücke denn sollte man wirklich Power (Geschwindigkeit) brauchen geht nicht über eine richtige LAN Verbindung. Für normalen Betrieb, Filmchen gucken usw. ist die Sache aber absolut auskömmlich.

      avm.de/produkte/fritzpowerline/fritzpowerline-1000e-set/
      Gruß - Bernd
      Einer der letzten Q500 4K Flieger ;)
      Alle reden vom Elektroantrieb, mein Kopter fliegt schon lange damit
    • Hauptsache kein TP-Link.
      Nicht nur bei Powerline der schlimmste Schrott den man sich antun kann.

      Bei Komplettsets (egal wo gekauft) über Jahre hinweg mindestens einer der Adapter Kernschrott ab Werk.
      Austauschlieferung regelmäßig dasselbe. wenns denn sein muß mindestens drei Sets ordern, ausgiebig testen und die Schrottadapter dann in die zurückgeschickten Sets packen, anders scheint es nahezu unmöglich zu sein, ein komplett funktionstüchtiges Set zu bekommen.

      Kompatibilität nicht nur zwischen verschiedenen Generationen von PL Adaptern, sondern auch mit Adaptern anderer Firmen grau-en-voll schlecht! Verbinden zwar, aber Übertragung kacklahm, iom Dauerbetrieb dann gerne auch mal minutenlange Aussetzer.

      Auch die Router von dieser Klitsche, au weia...

      Keinerlei Probleme hingegen mit AVM und neueren Devolo Adaptern. bei den älteren (halbtransparentes blaues Plastik) versprödete gern das Gehäuse und platzte dann auf, das ganze z.T. netzspannungsführende Gelersch lag blank, Mahlzeit!
      Rechtschreibfehler sind künstlerische Freiheiten des Autors ,gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden.Und Derjenige der meine Rechtschreibfehler findet,hat auch meinen Text gelesen !!!
    • Ich halte von den Powerline Adaptern insgesamt nicht so viel, erst recht wenn die Elektrik im Haus schon etwas älter ist. Dann lieber auf leistungsstarke W-LAN Komponenten setzen, z.B. Ubiquity Access Points. Oder aber die vorhandene Verkabelung an der Verteilung auf einen separaten Switch hängen (also vom Vermieternetz trennen) und Internet an anderer Stelle einspeisen. Wenn nicht sternförmig sondern in Reihe verkabelt wurde wäre es sogar noch einfacher. Ist das evtl. bekannt?

      Gruß
      Olli
      Mist ... gerade hab ich ihn noch gesehen ...
    • Vielen Dank erstmal für die vielen wichtigen Hinweise.

      Natürlich wäre es mir am liebsten, alle Dosen in meiner Wohnung an einen Switch zu hängen und dann irgendwo I-Net einspeisen und alles wäre gut.

      Meine neuen Vermieter sind da etwas "oldschool", auf meine ersten Frage in diese Richtung, bekam ich die Antwort: " Das geht nicht, das hängt alles zusammen." Ich frage demnächst nochmal und schau mir dann auch mal die Verteilung an.

      Gruß
      Keili
      Geld ist nicht alles im Leben. "You don't have to get rich QUICK!" (Alex Esuku, CEO Delta Media Nigeria)
      Es sind nur Zahlen mit mehr oder weniger NULLEN. Was sind schon NULLEN? So gut wie NIX
    • Wenn du mit Dosen, die Adapter meinst, sind sie doch direkt mit dem Acces-Point / Internet verbunden.

      Bei mir sieht das so aus:
      Speedport/Telekom--->Router 8-Port Gigabit switch ---->1xPower-Line-Adapter (out to)---->(all "Clients") 4x Power-Line-Adapter.
      Der Router/switch ist nur wegen zu wenig Anschlussmöglichkeiten (für Drucker u.s.w.) am Speedport dazwischen geschaltet, ansonsten kann der "verteilende" Power-Line-Adapter direkt am Acces-Point/Internet angeschlossen werden.

      Auf gar keinen Fall (elek.) Verlängerungskabel für den Anschluss der Adapter benutzen!
      Gruß
      Wolfgang

      "...DON'T SINK!....PULL UP!....PULL UP!..."
    • Copterworld schrieb:

      Meine neuen Vermieter sind da etwas "oldschool", auf meine ersten Frage in diese Richtung, bekam ich die Antwort: " Das geht nicht, das hängt alles zusammen." Ich frage demnächst nochmal und schau mir dann auch mal die Verteilung an.
      Ob oldscool oder einfach nur Verbraucher, die sich das von irgendwem einrichten lassen haben, ist hier offen.
      Die technisch wichtige Frage wäre, wo die Dosen gepatcht werden. Irgendwo muss es ja etwas in der Art eines Patchfeldes geben.
      Wenn Du dort die Dosen Deiner Wohnung auf den eigenen Router auflegen könntest, wäre das das Optimum; 1000000 mal besser als WLAN oder PowerLAN.

      Du musst also das Vertrauen der Vermieter gewinnen oder alternativ die Firme dahingehend bewegen, dass sie dem Vermieter den Tipp gibt, Deine Dosen vom Patchfeld zu nehmen und ggf. erweitert Dein Netzwerk dort verkabelt.
      Vertrauen ist besser, Firma wird kosten. Aber beides ist eigentlich nicht vollkommen unmöglich.
    • Nachtrag zwecks Repeater meines Schwagers

      Er hat TP-Link.
      Nachteile sind weniger (theoretische) Datenrate und jeder Repeater muss seine eigene SSID haben, da das automatische Einlogverhalten suboptimal ist. So wechselt jeder Anwender seinen Client selber zum stärksten Client.
      Das ist nach meinem Empfinden unkomfortabel, TP-Link würde ich also nicht empfehlen, wurde hier im Thread aber schon einmal geschrieben.